Close icon
Close icon

Priv.-Doz. Mag. Dr. habil. Helmut Grugger

Priv.-Doz. Mag. Dr. habil. Helmut Grugger

MA (Innsbruck); PhD (Innsbruck) & Habilitation (Koblenz)

More information


Publications and Research

Monographs

  • 2025: Hermann Broch und der Roman der Moderne. Vom „natürlichen Erzählertum“ zur „Sklavenarbeit der Präzision“. Berlin: Frank & Timme (264 p.).
    Table of Contents, Verlag
  • 2022: Der radikale Poet Werner Schwab: Theaterstar, Enfant terrible, Anti-Populist. Wien: Sonderzahl (322 p.).
    Table of Contents, Verlag; Literatur outdoors; Buchkultur; literaturkritik.de
    Eine herkömmliche Biografie würde dem ›Shootingstar der TheaterszeneTabnicht gerecht, meint der Verlag. Wer also tiefschürfend zu Werner Schwab lesen möchte, lernt bei Grugger in einem sorgfältig konstruierten, übersichtlichen Band.“ (Sylvia Treudl, Buchkultur, Dezember 2022)
    „Ein wegweisendes Grundlagenwerk zum Theaterstar Werner Schwab, das vielseitig analysiert, informiert wie begeistert!“ (Walter Pobaschnig, Literatur outdoors, Januar 2023).
    „Helmut Grugger demonstriert in „Der radikale Poet Werner Schwab“, dass dessen Texte weit mehr aufweisen als simple Schock-Effekte. […] Dieser Dreischritt von Figur, Werk und Poetik mündet in eine durchaus überzeugende, lesbare und lesenswerte Studie des Gesamtwerks.“ (Markus Oliver Spitz, literaturkritik.de, Juni 2023)
  • 2018: Trauma – Literatur – Moderne. Poetische Diskurse zum Komplex des Psychotraumas seit der Spätaufklärung. Wiesbaden: Metzler (560 p.).
    Table of Contents, eBook
    „Die Stärke der Studie liegt in der differenzierten Aufarbeitung literarischer Antworten auf das transdisziplinäre Phänomen ›Psychotrauma‹, das in seiner Heterogenität dargestellt und reflektiert wird.“ (Bettina Rabelhofer, Germanistik 59.2019).
  • 2010: Dramaturgie des Subjekts bei Heinrich von Kleist. Die Familie Schroffenstein, Der zerbrochne Krug, Amphitryon, Penthesilea, Das Käthchen von Heilbronn, Prinz Friedrich von Homburg. Würzburg: Königshausen & Neumann (232 p.).
    Table of Contents

Edited Books

  • 2025: Der Campusroman. Texte – Theorien – Traditionen. Gemeinsam mit Stefan Neuhaus. Berlin: Metzler.
    Table of Contents, eBook
  • 2021: Der Generationenroman. Gemeinsam mit Johann Holzner. Berlin: De Gruyter. Band 1: Generationenromane der Moderne + Generationenromane 1945–1995 (1–480).
  • 2021: Der Generationenroman. Gemeinsam mit Johann Holzner. Berlin: De Gruyter. Band 2: Generationenromane der Gegenwart (481–1080).
    Table of Contents, eBook
  • 2015: Fragen an die interkulturelle Literatur in Deutschland und in Europa. Gemeinsam mit Szilvia Lengl. Würzburg: Königshausen & Neumann.
    Table of Contents

Articles and Book Contributions

  • 2025: Aus großer Zeit und der moderne Generationenroman. In: Kempowski-Jahrbuch 4 (2025). Berlin: De Gruyter, 67–80.
  • 2025: Kurze Einleitung. Zusammen mit Stefan Neuhaus. In: H. Grugger und S. Neuhaus: Der Campusroman. Texte – Theorien – Traditionen (DCr). Berlin: Metzler, V–VI.
  • 2025: Zum Begriff des Campusromans. In: DCr., 3–13.
  • 2025: Zur Geschichte des deutschsprachigen Campusromans. In: DCr., 135–145.
  • 2025: Hermann Broch: Die unbekannte Größe (1933). In: DCr., 309–313.
  • 2025: Michael Zeller: Follens Erbe (1986). In: DCr., 373–377.
  • 2025: Gerald Schmickl: Alles, was der Fall ist (1994). In: DCr., 385–388.
  • 2025: Jörg Uwe Sauer: Uniklinik (1999), Das Traumpaar (2001). In: DCr., 421–426.
  • 2025: Werner Zillig: Die Festschrift (2004). In: DCr., 431–434.
  • 2025: Zum Erziehungsdiskurs in Johann Pezzls frühen Schriften „Briefe aus dem Novizziat“ (1780–1782) und „Faustin oder das philosophische Jahrhundert“ (1783). In: F. Fromholzer, J. Kirchinger und M. Knedlik (Hrsg.), Aufklärung zwischen Praxis und Utopie. Das literarische Schaffen Johann Pezzls. Freiburg im Breisgau: wbg Academic (Herder), 153–171.
  • 2025: Zu Geschichte(n), Erinnerung und Generation in Katharina Hackers Eine Dorfgeschichte (2011). In: F. Fromholzer und C. Schlicht (Hrsg.), Katharina Hackers literarisches Œuvre. Geschichte in Geschichten. Berlin u.a.: Peter Lang, 79–97.  
  • 2024: Wirtschaftswunder und Trauma. In: N. Mattern und S. Neuhaus (Hrsg.), Handbuch Literatur und Kultur der Wirtschaftswunderzeit. Berlin: De Gruyter, 180–194.
  • 2023: Krise vor der Krise: Zur Problematisierung ästhetischer Bearbeitungen von Extremsituationen in Hermann Brochs Der Tod des Vergil im literarischen Vergleich. In: Primus-Heinz Kucher et al. (Hrsg.), Krisen (-Reflexionen). Literatur- und kulturwissenschaftliche Bestandsaufnahmen. Göttingen: Brill, Vandenhoeck & Ruprecht, 49–64.
  • 2022: Zum literarischen Diskurs des (Un-)Eigentlichen am Beispiel der Erschütterung des Erzählens in Franz Kafkas Romanfragment Das Schloß. In: S. Donat, B. Eder-Jordan, A. Heinritz, M. Leichter und M. Sexl (Hrsg.), Alles Verblendung? Was wir (nicht) wahrnehmen können, sollen, wollen. Bielefeld: Aisthesis, 73–83.
  • 2022: Erzähltheoretische Überlegungen zu Himmel, der nirgendwo endet im Kontext des autobiografischen Schreibens. In: A. Capovilla (Hrsg.), Marlen Haushofer: Texte und Kontexte. Berlin: Frank & Timme, 87–105.
  • 2021: Zum Begriff des Generationenromans. In: H. Grugger und J. Holzner, Der Generationenroman (DGr). Berlin: De Gruyter, Bd. 1, 3–17.
  • 2021: Generationsstil, Ödipus und Repräsentation durch das komplexe Gesamtwerk: Hermann Brochs moderne Trilogie Die Schlafwandler. In: DGr. Bd. 1, 76–91.
  • 2021: Der Generationenroman der Roma. József Holdosis Die gekrönten Schlangen (1978/2014). Gemeinsam mit Beate Eder-Jordan. In: DGr. Bd. 1, 433–447.
  • 2021: Nationale und familiale Geschichte(n): Eugen Ruges In Zeiten des abnehmenden Lichts (2011), Francesca Melandris Alle, außer mir (2017/18) und Thomas Lehrs Schlafende Sonne (2017). In: DGr. Bd. 2, 523–547.
  • 2021: Julia Francks Erfolgsroman Die Mittagsfrau (2007) und die Frage der transgenerationalen Traumatisierung. In: DGr. Bd. 2, 889–904.
  • 2021: Hermann Broch und die Frage der Selbst-Vermittlung am Beispiel seiner Romane. In: I. Kaiser, M. Kern und W. Michler (Hrsg.), Übertragen – Vermitteln – Übersetzen. Wien: Praesens, 180–197.
  • 2021: Theatralität und darüber hinaus: Inszenierungen der Erhöhung bei Heinrich von Kleist und Werner Schwab. In: Ach, Kleist!, 4, 105–120.
  • 2020: Über das Nomadische als Gegenbegriff zur Subjektivierung in der traditionellen Kinder- und Jugendliteratur. In: A. Braun (Hrsg.), Bildung in und mit Texten der Kinder- und Jugendliteratur. Baltmannsweiler: Schneider, 119–133.
  • 2020: Diskursanalyse. In: S. Neuhaus (Hrsg.), Effi Briest-Handbuch. Stuttgart: Metzler, 268–276.
  • 2019: Zerfallsprozesse einer Sport- und Biologielehrerin als ‚Repräsentation‘ des Politischen? Lesarten von Judith Schalanskys Roman Der Hals der Giraffe (2011). In: S. Neuhaus und I. Nover (Hrsg.), Das Politische in der Gegenwartsliteratur. Berlin: De Gruyter, 437–459.
  • 2018: Familie. In: N. Mattern und S. Neuhaus (Hrsg.), Buddenbrooks-Handbuch. Stuttgart: Metzler, 117–125.
  • 2018: Subjektreisen der literarischen Moderne: Von Zauberbergen, Schlafwandlern und Schlössern. In: U. Schaffers et al. (Hrsg.), (Off) the beaten track? Normierungen und Kanonisierungen des Reisens. Würzburg: Königshausen & Neumann, 239–256.
  • 2015: Vom ‚Ersatzteutonen‘ wider Willen zum deutschsprachigen Schriftsteller. ‚Der siebente Lebenslauf‘ von Ota Filip. In: H. Grugger und S. Lengl (Hrsg.), Fragen an die interkulturelle Literatur in Deutschland und in Europa. Würzburg: Königshausen & Neumann, 43–58.
  • 2015: Von der Krönung der Marionette zur Überwindung des Affentums. Einbrüche des Bewusstseins in Heinrich von Kleists ‚Über das Marionettentheater‘ und Franz Kafkas ‚Bericht für eine Akademie‘. In: M. Skog-Södersved, E. Reuter und C. Rink (Hrsg.), Kurze Texte und Intertextualität. Frankfurt a. Main: Peter Lang, 141–153.
  • 2014: 50 Jahre Stanisław Lems „Der Unbesiegbare“. Eine Relektüre. In: W.-A. Liebert, S. Neuhaus, D. Paulus und U. Schaffers (Hrsg.), Künstliche Menschen. Transgressionen zwischen Körper, Kultur und Technik. Würzburg: Königshausen & Neumann, 241–259.
  • 2014: ‚Penthesilea‘ als theaterkritischer Sprechakt. Zur re-psychologisierenden Kleistlektüre mit Jelinek. Über: Simon Aeberhard, Theater am Nullpunkt. Penthesileas illokutionärer Selbstmord bei Kleist und Jelinek. In:  Kleist Jahrbuch 2014. Stuttgart: Metzler, 216–218 (Review).
  • 2014: „La Cenicienta“ intertextual y transmedial: acerca del sujeto y la autoría en el cuento de hadas. In: I. Hernández und M. Llamas (Hrsg.), Los hermanos Grimm en contexto. Reescritura e interpretación de un legado universal. Madrid: Síntesis, 259–269.
  • 2014: Literatur als Antwort auf die Hybris des Sagbaren? Polyphone und iterative Entgegnungen zum sich sicher wähnenden Denken. In: W. Hackl., K. Kupczynska und W. Wiesmüller (Hrsg.), Sprache, Literatur, Erkenntnis. STIMULUS. Mitteilungen der Österreichischen Gesellschaft für Germanistik 2012. Wien: Praesens, 253–263.
  • 2013: „Versagen der Sprache, rührend“. Annäherung an die Konzeption von Sprachkritik, Subjekt und Modernität in Thomas Manns „Doktor Faustus“. In: K. Max (Hrsg.), Wortkunst ohne Zweifel. Aspekte der Sprache bei Thomas Mann. Würzburg: Königshausen & Neumann, 178–200.
  • 2013: „Schrei ins Leere“. Hans Keilsons Poetik der Intersubjektivität zwischen Sagbarem und Unsagbarem. In: S. Schröder, U. Weymann und A. M. Widmann (Hrsg.), „Die vergangene Zeit bleibt die erlittene Zeit“. Untersuchungen zum Werk von Hans Keilson. Würzburg: Königshausen & Neumann, 145–160.
  • 2013: Techniken der literarischen Konstruktion von Gewaltphänomenen im Wechselspiel von Theatralität und Polysemie. In: G. Scholz und V. Schuchter (Hrsg.), Ultima Ratio? Räume und Zeiten der Gewalt. Würzburg: Königshausen & Neumann, 27–35.
  • 2013: Schau-Spiele komplexer Räume: Heinrich von Kleist und die Krise der Bewusstseinsphilosophie. In: B. Raposo und I. García-Wistädt (Hrsg.), Heinrich von Kleist. Crisis y modernidad. Valencia: Universitat de València, 23–29.
  • 2012: Adeliges und bürgerliches Subjekt in Kleists „Penthesilea“. Beobachtungen zur Metainterpretation der Protagonistin. In: Kleist Jahrbuch 2012. Stuttgart: Metzler, 111–119.
  • 2011: Polyphone Dramatik als Schauspiel wider die Einförmigkeit der Gewalt? In: Crepaldi et al. (Hrsg.), Kleist zur Gewalt. Transdisziplinäre Perspektiven. Innsbruck: IUP (= Innsbruck University Press), 171–200.
  • 2010: Bewegte Sprache im Bildraum. „Der Prinz von Homburg“ in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg zum Prolog des Kleist-Jahres 2011 bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen. In: Heilbronner Kleist Blätter, 22, 241-256.

Translations

  • 2025: Merritt Moseley: Geschichte des britischen und US-amerikanischen Campusromans. In: DCr., 65–79.
  • 2025: Deirdre Flynn: Der Campusroman in Irland. In: DCr., 81–93.
  • 2025: Oksana Blashkiv: Der Campusroman in der Ukraine. In: DCr., 95–112.
  • 2025: Elżbieta Perkowska-Gawlik: Der akademische Mystery-Roman: Eine Mischung der Genres. In: DCr., 157–168.
  • 2025: Merritt Moseley: Randall Jarrell: Pictures from an Institution (1954). In: DCr., 533–536.
  • 2025: Elżbieta Perkowska-Gawlik: Carolyn Heilbrun [Amanda Cross] Kate Fansler Serie (1964–2002). In: DCr., 543–547.
  • 2025: Elżbieta Perkowska-Gawlik: Joanne Dobson: The Professor Karen Pelletier academic mystery series (1997–2009). In: DCr., 607–611.
  • 2025: Katie Jones: Julia May Jonas: Vladimir (2022). In: DCr., 649–653.
  • 2021: Eugene O'Brien: James Joyce: A Potrait of the Artist as a Young Man (1916). In: DGr., 179–192.

Selected Talks and Conference Papers (Only Those Not Subsequently Published)

  • „Hermann Broch's Concept of the Modernist Novel.“ Modes of Modernism. Vienna 1900 and Beyond. University of London, Senate House, 8.5.2025.
  • „Schreiben über Trauma, Trauma des Schreibens.“ Universität Innsbruck, Gastvortrag am Institut für Vergleichende Literaturwissenschaft, 11.4.2019.
  • „Von der harten Nuss zum bekömmlichen Brei? Ein kritischer Streifzug durch den literarischen Erziehungsdiskurs.“ Antrittsvorlesung, Universität Koblenz, 8.11.2017.
  • „Faust als moderne Künstlerfigur und als postmoderne Kopfgeburt am Beispiel von Thomas Manns Dr. Faustus und Werner Schwabs Faust :: Mein Brustkorb :: Mein Helm.“ Wissenschaftlicher Vortrag im Rahmen des Habilitationsverfahrens, Universität Koblenz, 19.07.2017.
  • „On Dealing with Satan.“ Presentation of Ladislaus Loeb for the Austrian Holocaust Memorial Award, Austrian Embassy London, 10.12.2012.
  • „The Austrian Autobiographic Novel around the 1970s against the Backdrop of Trauma.“ Engaging the Other. Breaking Intergenerational Cycles of Repetition, University of the Free State, 7.12.2012.
  • Aschenputtel intertextuell und transmedial: Untersuchung zu Autorschaft in der Kunst.“ Los hermanos Grimm: recepción, traducción, interpretación, IX Congreso de la Sociedad Goethe en España, Universidad Complutense de Madrid, 16.11.2012 [published in Spanish].
  • „Jean Amery’s How Much Home Does a Person Need?“ Transnational Homes: Identities in Displacement. Inaugural ICTS Symposium, Mary Immaculate College, University of Limerick, 21.9.2012.
  • „The Legend of Faust in Romanticism, Modernist and Post-Modernist Art.“ Romantic Intermediality, International Conference, University of Helsinki, 25.11.2011.
  • „Kleists dramatische Konzeption und die Frage nach dem Subjekt.“ Form – Violence – Meaning. Two Hundred Years Heinrich von Kleist, International Symposium, Vanderbilt University, Nashville, 7.4.2011.
  • „Das dramatische Werk Heinrich von Kleists vor dem Hintergrund subjektphilosophischer Fragestellungen.“ Graduate Conference, University of Innsbruck, Department of German Language and Brenner Archives Research Institute, 30.3.2009.